1. Profile wählen
Set A enthält deine Antworten aus dem Wizard (oder ein Profil als Startpunkt). Set B dient als Vergleichsbrille. Du kannst beide jederzeit anpassen.
2. Set A bearbeiten
Pro Kriterium: Deine Antwort und wie wichtig dir das Thema ist. Die Skala ist dieselbe wie im Wizard, aber alle Fragen auf einen Blick.
3. Vergleich der Annahmensets
Differenzen zwischen Set A und Set B pro Kriterium. Grosse Differenzen sind die Stellen, an denen deine Entscheidung am stärksten von Annahmen abhängt.
Faktenrahmen und Quellen
Die ständige Wohnbevölkerung der Schweiz soll bis 2050 unter 10 Millionen bleiben. Bereits ab 9,5 Millionen müsste der Bund Gegenmassnahmen ergreifen — primär bei der Zuwanderung. Initiativtext (Bundeskanzlei) · Bundesrat zur Vorlage
Getragen wird die Initiative vom Komitee «Keine 10-Millionen-Schweiz» und der SVP. Bundesrat, Parlamentsmehrheit, Wirtschaftsverbände (u. a. economiesuisse) und Gewerkschaften (u. a. Unia) empfehlen ein Nein. Komitee · Bundesrats-Begründung
Pro-Seite: «Fünf von zehn Eingewanderten arbeiten nicht» (teilweise zutreffend), «nach der Initiative noch rund 40'000 Zuwanderer pro Jahr» (im Prinzip richtig, aber irreführend), «die meisten schweren Gewalttaten gehen auf Ausländer zurück» (zutreffend, mit Einschränkungen). Kontra-Seite: «AHV: Zugewanderte zahlen ein Drittel der Beiträge, beziehen nur ein Fünftel» (korrekt), «Junge zahlen jährlich rund 1,5 Mrd. Franken zu viel Krankenkasse» (mechanisch belegt), «20'000 mehr verlassen den Arbeitsmarkt als eintreten» (sachlich zutreffend). SRF Faktencheck
Die Mechanik der Initiative ist klar — die Folgen für Infrastruktur, Arbeitsmarkt, Sozialwerke, EU-Beziehungen und Versorgung sind es nicht. Beide Lager argumentieren plausibel innerhalb eigener Annahmen. Genau deshalb arbeitet diese App mit deinen Werten und macht im Vergleichsmodus die Annahmen sichtbar. easyvote · swissinfo Schlagabtausch